Cappuccino-Torte
Inspiriert durch den italienischen Kaffeeklassiker werden bei dieser Torte ein Amarettini-Biskuit mit einer Creme aus Espresso und weißer Schokolade sowie einer Schokoglasur kombiniert.
Portionen Vorbereitung
12Portionen 180Minuten
Kochzeit Wartezeit
30Minuten 8Stunden
Portionen Vorbereitung
12Portionen 180Minuten
Kochzeit Wartezeit
30Minuten 8Stunden
Zutaten
Amarettini-Biskuit
  • 4 Eier
  • 100g Zucker
  • nach Belieben Vanillez.B. 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 1Prise Salz
  • 80g Mehl
  • 40g Speisestärke
  • 1Msp. Backpulver
  • 70g Amarettini
Cappuccino-Creme
  • 6Blatt Gelatine
  • 200ml Espresso
  • 300ml Milch
  • 40g Speisestärkeoder Puddingpulver
  • 300g weiße Schokolade
  • 2EL Zucker
  • nach Belieben Vanille
  • 600ml Sahne
Mirror Glaze
  • 8Blatt Gelatine
  • 240g Zucker
  • 100ml Espresso
  • 80g Glukosesirup
  • 200g Sahne
  • 80g Kakao
Deko
  • nach Belieben Mokkabohnen aus Schokolade
  • nach Belieben Süßigkeiten aus Schokolade
  • nach Belieben Amarettini
  • nach Belieben Schokoröllchen
  • nach Belieben eine ungespritzte Rose aus dem Garten
Anleitungen
Amarettini-Biskuit
  1. Die Amarettini fein mahlen. Das geht am besten in einem Blitzhacker, man kann sie aber auch in einen Gefrierbeutel füllen und kräftig mit einem Nudelholz bearbeiten. Es soll ein ganz feines Pulver entstehen.
  2. Die Eier zusammen mit dem Zucker, der Vanille und einer Prise Salz mind. 20-30min dickcremig aufschlagen.
  3. Mehl, Backpulver und Speisestärke auf die Eiercreme sieben. Die Amarettini-Brösel ebenfalls dazu geben. Dann alles vorsichtig mit einem Schneebesen unterheben.
  4. Eine Springform nur am Boden fetten oder mit Backpapier belegen. Den Teig einfüllen und bei 160° Umluft oder 180° Ober-/Unterhitze ca. 30-40min backen. Bitte macht eine Stäbchenprobe!
  5. Den Biskuit etwa 10min in der Form ruhen lassen. Dann vorsichtig am Rand mit einem Messer entlangschneiden und den Biskuit aus der Form lösen. Auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen und am besten über Nacht eingepackt ruhen lassen. Dadurch ist der Biskuit nicht so krümelig, wenn er zerschnitten wird.
  6. Nun wird der Biskuit in 3 dünne Böden geteilt. Falls ihr euch drei Böden nicht zutraut, teilt ihn nur in zwei und macht die Cremeschicht dazwischen einfach dicker.
Cappuccino-Creme
  1. Den Espresso kochen oder Instantkaffee anrühren.
  2. Die Gelatine in einer Schüssel mit kaltem Wasser etwa 10-15min einweichen, so dass sie quellen kann.
  3. Die Speisestärke mit der Vanille und dem Zucker mischen. Etwas Milch dazu gießen und alles zu einem glatten Brei verrühren.
  4. Restliche Milch und Espresso in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Den Topf vom Herd ziehen und mit einem Schneebesen den Stärkebrei einrühren. Alles unter Rühren wieder zum Kochen bringen und 2-3 Minuten köcheln lassen. Es entsteht ein Pudding. Den Pudding vom Herd nehmen und einen Moment abkühlen lassen, so dass er nicht mehr ganz kochend heiß ist.
  5. Die eingeweichte Gelatine etwas ausdrücken und Blatt für Blatt im heißen Pudding auflösen. Dann die Schokolade dazu geben und unterrühren. Die Schokolade ca. 10min schmelzen lassen, dann umrühren und so lange hin und wieder rühren, bis sich die Schokolade komplett im Pudding gelöst hat.
  6. Den Pudding durch ein Sieb in eine saubere Schüssel (nach Möglichkeit aus Edelstahl) geben, um potenzielle Klümpchen zu entfernen.
  7. Nun muss der Pudding auf Zimmertemperatur abkühlen. Das geht am schnellsten, wenn er in einer Edelsahlschüssel in einem kalten Wasserbad kalt gerührt wird. Alternativ kann auch Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche gelegt werden und der Pudding dann für ein paar Stunden gekühlt werden.
  8. Die Sahne steif schlagen. Das geht am besten, wenn die Sahne und die Schüssel eiskalt sind.
  9. Nun den Pudding kurz aufschlagen und cremig rühren. Wichtig für den nächsten Schritt ist, dass der Pudding noch weich aber maximal handwarm ist. Ist er zu heiß, schmilzt die Sahne und die Creme wird eher gummiartig-fest als luftig-cremig. Ist er zu kalt und fest, muss er einfach länger cremig gerührt werden, damit er sich mit der Sahne verbinden kann. Dann besteht das Risiko, dass Klümpchen bleiben.
  10. Den Pudding zur Sahne geben und unterrühren. Die Creme ist nun noch relativ weich. Schnittfest wird sie erst, wenn sie einige Stunden gekühlt wurde.
Torte füllen
  1. Den ersten Amarettini-Boden mit einem Tortenring umspannen. Etwa 1/3 der Creme einfüllen, dann den nächsten Boden auflegen. Wieder Creme einfüllen, dann den dritten Boden darauf legen. Die Torte für ca. 2-3h kühl stellen.
  2. Anschließend mit einem Messer um die Torte schneiden. Dann den Tortenring vorsichtig lösen.
  3. Die Torte von außen komplett mit der Creme einstreichen. Wer mag, kann sie nun einfach mit Kakao bestäuben und servieren. Für die Mirror Glaze muss die Torte nun allerdings für mind. 6h oder besser über Nacht eingefroren werden.
Mirror Glaze
  1. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
  2. Zucker, Espresso und Sirup aufkochen, bis sich der Zucker gelöst hat.
  3. Den Topf vom Herd nehmen und den Kakao mit einem Schneebesen einrühren. Es sieht erst wahnsinnig klumpig aus, mit der Zeit lösen sich aber die meisten Klümpchen.
  4. Die Sahne kurz unterrühren.
  5. Dann die Gelatine darin auflösen. Alles durch ein Sieb in eine saubere Schüssel gießen. So werden Klümpchen und auch viele Luftblasen entfernt.
  6. Die Glasur soll nun auf ca. 30-35°, also Handwärme, abkühlen. Sie kann auch komplett erkalten und dann in der Mikrowelle oder über einem heißen Wasserbad erneut erwärmt werden.
  7. Die gefrorene Torte auf ein Gitter über eine große Auflaufform oder Pfanne stellen. Befindet sich ein Cake Board unter der Torte (was immer empfehlenswert ist) kann die Torte auch auf einen kleinen Gegenstand in eine Pfanne oder Auflaufform gestellt werden.
  8. Die Glasur nun großzügig über die Torte gießen. Das geht mit einem Schöpflöffel oder einem Gefäß mit Ausguß besonders gut. Darauf achten, dass die Ränder komplett mit Glasur überzogen werden.
  9. Die Glasur einige Minute anziehen lassen. Dann die in die Pfanne bzw. Auflaufform abgeflossene Glasur zurück in das ursprüngliche Gefäß geben. Falls nötig, die Glasur erneut leicht erwärmen (Mikrowelle oder Wasserbad).
  10. Dann die Torte erneut glasieren. Durch diese zweite Schicht wird die Glasur besonders deckend und glatt.
  11. Die Glasur einige Minuten erkalten lassen. Dann die Ränder unten säubern und die Torte auf die Servierplatte umsetzen.
  12. Zum Schluss kann die Torte nach Lust und Laune mit Süßigleiten, Schokolade und Amarttini dekoriert werden. Als Highlight habe ich noch eine ungespritzte Rose aus dem Garten auf die Torte gelegt.

*Ofenkieker.de enthält Affiliate-Links, z.B. zu Amazon und den Backschwestern. Diese sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet. Klickt ihr auf den Link und kauft anschließend ein, erhalte ich einen geringen Prozentsatz des Kaufpreises. Ihr bezahlt dadurch nicht mehr. Ich empfehle grundsätzlich Produkte, die ich selbst so oder so ähnlich verwende.