Bei Post aus meiner Küche werden Leckereien quer durch Deutschland und andere Länder verschickt. Dafür meldet man sich an und bekommt dann einen Tauschpartner zugelost. Einige Wochen später geht es dann ans Rezepte suchen, ausprobieren, kochen, backen und verpacken; alles zu einem bestimmten, vorher festgelegtem Thema. Das erste Thema war Schokolade, da war ich aber noch nicht dabei. Dieses Mal sollten Köstlichkeiten passend zum Motto „Very Berry“ verschickt werden. Das ist schon schwieriger, finde ich. Beeren an sich überstehen ja nicht so leicht den Postweg. Deswegen müssen sie so in Rezepten verpackt werden, dass sie heil ankommen und trotzdem noch fruchtig-frisch schmecken. Nicht so einfach, oder?
Aber ich habe ja etwas gefunden, dass ich hier kurz vorstellen möchte. Die Rezepte dazu werde ich nach und nach verlinken, eigentlich müsste ich nämlich gerade für Klausuren lernen… Ganz einfach war übrigens die Verpackung. Neulich war ich nämlich Shoppen und habe zufällig diese wunderschöne Kiste gefunden. Erst zu Hause ist mir eingefallen, dass die Farben so gar nicht zu pinken Beerentönen passen… Macht nichts, dann mussten die Leckereien eben in Türkis verpackt werden, das passt zu beidem. Und schon habe ich wieder meine Lieblingsfarbe verwendet und bin gar nicht Schuld daran 😉
Ich habe lange überlegt, was ich denn an meine Tauschpartnerin Katharina verschicken sollte. Ein Bestandteil war schnell klar, nämlich meine Lieblingsmüslimischung mit getrockneten und gefriergetrockneten Beeren. Dann wurde es schon schwieriger. Müsliriegel sind ja etwas doppel-gemoppelt, außerdem war ein erster Versuch nicht so gelungen (dazu ein andermal mehr).
Aber dann blühten die Holunderbüsche vor einigen Tagen so schön, dass ich noch diesen Sirup gemacht habe. Irgendwie sind Holunderblüten ja quasi die Vorstufe von Holunderbeeren und so passt das doch auch zum Thema. Ach ja, verpackt wurde der Sirup in einer nicht besonders schönen, dafür aber bruchsicheren Aluflasche.
Nun habe ich es mir ja mit den ersten beiden Leckereien recht einfach gemacht. Deswegen habe ich noch ein wenig gesucht und ausprobiert. Letztlich bin ich dann bei meinen bewährten Lieblingsplätzchen, nämlich Cranberry-Aprikosen-Monde, geblieben.
Aber manchmal komme ich ja auf die verrücktesten Ideen. So ist mir dann eines Abends eingefallen, dass ich vor Jahren mal Marshmallows selber gemacht habe. Das müsste doch eigentlich auch mit Fruchtgeschmack möglich sein, oder? Ist es auch, man muss nur wissen, wie. Jedenfalls habe ich mit meinem Erdbeer- und Himbeersirup experimentiert, bis fruchtig-lockere Himbeer-Marshmallows entstanden sind.
Mit ganz viel Papier gingen dann alle vier beerigen Leckereien auf den Weg nach Süddeutschland. Obwohl die Post recht langsam war, ist alles gut angekommen. Ich hoffe, dass es geschmeckt hat und freue mich auf mein Päckchen 🙂






4 Antworter auf Post aus meiner Küche: Was ich verschickt habe
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